wenn was schief geht ..

Troubleshooting

oder: der Mistkübel kann warten !! :-)

Live life alongside your problems, rather than apart from them. If you wait for the problems to completely go away, you'll miss the great experience that life has to offer this very day.
-- Ralph Marston

Wem ist noch nie was daneben gegangen :-?  ... eben, *ich* für meinen Teil habe schon einige unangenehme Überraschungen erlebt seit ich mit der Seifen"siederei" begonnen habe ... hier ein paar der häufigsten Mißgeschicke:  

Seifenblöcke
  1. Seife dickt nicht an
  2. Brüchige, splittrige Seife
  3. Zu weiche, bröckelige Seife
  4. Emmentaler-Effekt
  5. Öliger Seifenblock
  6. Ölschicht auf der Seife
  7. Seife "gerinnt" in der Form
  8. Ausflocken der rohen Seifenmasse noch im Topf
  9. Weisser Belag auf der Seife
  10. Weiße Punkte in der Seife
  11. Ausgeprägt unregelmäßige Textur der Seife
  12. Naturseife steckt in der Form fest
  13. NaOH Kristalle in der fertigen Seife
  14. Seife riecht schlecht

Seife dickt nicht an

Vorausgesetzt, NaOH in der richtigen Menge wird verwendet (neue Rezepte z.B. mit dem Seifenrechner überprüfen!): 

Rezepte mit einem hohen Anteil an sog. weichen Ölen wie Sonnenblumenöl, Distelöl usw. können in Kombination mit einem zu hohen Wasseranteil zu Problemen führen, die MIT Stabmixer zwar beherrschbar sind (Rührzeit immer noch deutlich unter 15 - 20 Minuten !) - doch sollte kein Stabmixer zur Hand sein oder der eigene etwa gar - oh Schreck ! - den Geist aufgegeben haben, hilft nur Geduld. Wenn die aufgebraucht ist, lohnt ein Versuch mit Wärme: sobald die Seife in etwa dünnflüssig-honigartige Konsistenz angenommen hat, ins warme Backrohr schieben (je nach Herd ca. 70 - 100° C) und in regelmäßigen Abständen umrühren. Und am nächsten Tag gleich einen neuen Stabmixer kaufen !

Brüchige, splittrige Seife

Wenn die Seife beim Schneiden zerbricht (stark splittert) und zusätzlich auf den Händen brennt, enthält sie wahrscheinlich zu viel Laugenstein, (vielleicht habt ihr ja auch das eine oder ander Öl vergessen ? )was durch Wiegefehler schon mal passieren kann (außerdem: wer sich darauf verläßt, daß in einem 250 g Päckchen Kokosfett auch 250 g drinnen sind, wird sich mitunter ganz schön wundern - ask me how I know %-\)  ...die Seife wird dann auch stark alkalisch sein..  wenn der Verdacht besteht, dass ein Öl vergessen wurde kann der fertige Seifenblock einfach NACHGEWOGEN werden und das tatsächliche Gewicht mit dem Sollgewicht von Öl+Fett+NaOH+ Wasser+sonst. Zusätze verglichen werden..

Wenn der unglückliche Seifensieder nach langem und intensiven Nachdenken herausgefunden hat, WIEVIEL Laugenüberschuß vorhanden ist, läßt sich die fehlende Fettmenge kalkulieren und alles wird wieder eingeschmolzen.

Enthält die Grundmischung einen hohen Anteil von Fetten, die bei Zimmertemperatur fest sind, und wurde vielleicht auch noch der Wasseranteil reduziert bzw. Salz dazugegeben, kann es ebenfalls zu diesem Effekt kommen, was allerdings auf die Qualität der Seife keinerlei negativen Einfluß hat, es handelt sich dabei um ein rein optisches Problem. Der Seifenblock läßt sich in so einem Fall meiner Erfahrung nach am besten mit einer Gitarrensaite schneiden – und aus den Seifensplittern lassen sich zum Beispiel prima Seifenbälle machen.

Manche Duftöle können auch für brüchige bzw. bröckelige Seife verantwortlich sein - in so einem Fall hilft ebenfalls Einschmelzen mit ein bißchen Flüssigkeit - die Seife ist auf alle Fälle gut nur eben vielleicht nicht so hübsch wie geplant.

Zu weiche, bröckelige Seife

Wenn sich die Seife nicht schneiden läßt ohne zu bröckeln und dabei auch noch sehr weich bis schmierig ist, und es sicher nicht am Rezept oder der Ausführung (!) liegt,  ist euer Seifenblock mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht in die Gelphase gekommen. Zwei Möglichkeiten: entweder die Seife einfach 10 bis 14 Tage lang  nachreifen lassen und dann erst schneiden, oder einen dünnen Draht bzw. eine Gitarrensaite zum Schneiden nehmen. Wenn der Block nicht zu groß ist funktioniert auch ein starker Zwirnfaden.

Emmentaler-Effekt

Wer beim Schneiden des Seifenblocks Löcher feststellt, - gleichgültig ob im Emmentaler- oder Tilsiterformat -  zieht sich am Besten gleich mal Handschuhe an falls er sie nicht ohnehin schon an hat ... im besten Fall handelt es sich um harmlose Luftblasen, doch wenn Flüssigkeit austritt ist allergrößte Vorsicht geboten, unter Umständen handelt es sich dabei um Natronlauge. Ein pH-Teststreifen schafft da rasch Klarheit (nur für ganz Mutige: auch die Zungenspitze erkennt Natronlauge..). Handelt es sich tatsächlich um Natronlauge, so muß die Seife wieder eingeschmolzen werden. Eventuell kann es sich bei der Flüssigkeit aber auch um ätherisches Öl oder Teile des rückfettenden Öls handeln, was bedeutet, dass nicht genug gerührt wurde. 

Winzige Öltröpfchen werden manchmal/häufig von Seife während des Reife- bzw. Trocknungszeit noch absorbiert, es lohnt sich also, zwei oder drei Wochen abzuwarten. Tritt dann noch immer Öl oder sonst was aus, muß die Seife eingeschmolzen werden.

Öliger Seifenblock

Wenn die sich handgemachte Seife nach dem Herausnehmen aus der Form stark ölig angreift, wurde möglicherweise zu wenig NaOH verwendet (Wiegefehler) oder eine extrem hohe Überfettungsstufe gewählt. Wenn beim Durchschneiden der Seife keine Flüssigkeit austritt und die Seife auch nicht brüchig und/oder bröckelig erscheint, kann sie nach Ablauf der Reife- und Trocknungsperiode verwendet werden, auf alle Fälle den ph-Wert überprüfen. Manche Fette wie z.B. Kakaobutter sind auf kaltem Weg mit den starken Laugen schwerer verseifbar und legen sich mitunter als dünne Schicht außen am Seifenblock ab. Wenn die Seife ohnehin reichlich überfettet ist hat das - sofern es sich wirklich nur um einen hauchdünnen Überzug handelt - keinerlei negative Auswirkungen auf das fertige Produkt.

Ölschicht auf der Seife

Es kann jeden treffen: nach dem Abkühlen steht oben auf der Seife eine mehr oder minder hohe Schicht Öl. Entweder es liegt ein grober Wiegefehler vor - wenn deutlich zu wenig NaOH verwendet wurde dann *kann* sich das Öl einfach nicht verseifen. 

Die Wahrscheinlichkeit könnt ihr ganz einfach austesten: Öl in einen Becher abgießen, abwiegen. Seifenblock abwiegen - zusammenrechnen. Dann anhand des Rezepts ausrechnen wie schwer es sein *sollte* - fehlt dann eine nennenswerte Summe (ein Teelöffelchen Seife bleiben an den Gerätschaften kleben usw.)  würde das für einen NaOH Mangel sprechen.

Auch schlecht gelagertes NaOH kann die Ursache sein - war der Behälter nicht ordenltich verschlossen,  hat das NaOH aus der Luft Feuchtigkeit aufgenommen und ist weniger effektiv. 

Andere Möglichkeit: die chemische Reaktion ist auf Abwege geraten bzw. hat einfach nicht wie geplant stattgefunden  - in diesem Fall wird die Seife inklusive des gesamten Öls wieder eingeschmolzen bis sie eine homogene Masse bildet, dann kommt sie zurück in die Form. Würde frau das Öl einfach nur abgießen, wäre die Seife zu scharf. Wenn nötig der Seife beim Einschmelzen ein bißchen Flüssigkeit zusetzen, sofern beim Umleeren Öl verloren gegangen  oder aus der undichten Holzform geronnen ist (alles schon mal vorgekommen ....) muß es natürlich ersetzt werden, beim Schätzen nur nicht kleinlich sein, etwas mehr überfettete Seife ist unter Garantie angenehmer als zu scharfe... 

Seife "gerinnt"

Manchmal passiert es: statt einer festen, duftenden Seifenmasse blickt der ambitionierte Seifensieder voll Entsetzen auf einen Ölfilm, der im schlimmsten Fall – also zum Beispiel bei alten, schon ein wenig undichten Holzformen – begonnen hat, auf’s Regal zu tropfen. Oder am Boden der Form hat sich Flüssigkeit oder eine geleeartige Masse gebildet. Manchmal quillt das auch erst beim Auseinanderschneiden eines großen Seifenblocks aus der Mitte ... so ein flüssiger Kern ist besonders unangenehm (weil ätzend) wenn frau keine Handschuhe trägt. Egal auf welche Art und Weise die Seife geronnen ist, sie MUSS wieder eingeschmolzen werden und zwar zusammen mit der ausgetretenen Flüssigkeit. Im Zweifelsfall schadet ein zusätzlicher Schuß Öl nicht. Anleitung dafür gibt's hier.

Wenn die Seife gleich beim Zusammenrühren gerinnt liegt es an zu großer Hitze, meistens handelt es sich dann um eine Honigseife und/oder die Temperatur war zu hoch und das Überfettungsfett wie z.B. Kakaobutter zu heiß ...  wenn die Seife noch im Topf ist klappt es oft auch durch konsequentes, unerschütterliches Weiterrühren einen erneuten Verband der Seife herzustellen - siehe dazu auch den nächsten Punkt !

"The problem is not that there are problems. The problem is expecting otherwise and thinking
 that having problems is a problem."   -- Theodore Rubin

Ausflocken der rohen Seifenmasse noch im Topf

Andere Variante: alles läuft nach Plan, Stabmixer und rohe Seifenmasse vertragen sich prima, doch plötzlich passiert es und die Seife beginnt hier und jetzt im Topf auszuflocken. Ich denke, da wurde der Seifenmasse wurde zu heiß (z. B. entweder durch Zugabe von Honig oder das leicht angewärmte Öl zum Überfetten war in Wirklichkeit brennheiß...) und nun trennt sich die Lauge wieder vom Öl - als Dreingabe sehen wir in diesem Stadium normalerweise auch ein paar Seifenflocken. Alles in allem sieht es mehr als eigenartig aus. 

Eine Möglichkeit besteht darin, den ganzen Segen kommentarlos (schimpfen hilft hier nicht) ins Rohr zu schieben und bei ca. 100 Grad unter gelegentlichem Umrühren so lange vor sich hin "sieden" zu lassen bis eine stabile Verbindung eintritt und das Ganze entfernte Ähnlichkeit mit Vaseline annimmt - dann ist die Seife fertig und kann wie gewohnt beduftet/gefärbt werden. 

Kommt es zu diesem Ausflocken NACHDEM die ätherischen Öle drinnen sind versuche ich, durch unbeirrtes Weiterrühren (Vorsicht, auch Stabmixer brennen durch - immer wieder mal auf Handbetrieb umsteigen...) die Seife neuerlich zum Andicken zu bringen - normaler Weise klappt das auch und ich koche nicht meinen ganzen (teuren !) ätherischen Öle im Ofen wieder raus. Aber Achtung, das kann durchaus ein bißchen dauern und die Masse darf dazu auf keinen Fall bröckelig sein bzw. die Bröckchen müssen sich auflösen. Tun sie das nicht kommt die Seife ins Backrohr. Doch eine gleichmäßig geronnene Seife im Topf kann mit Geduld und dem entsprechenden Selbstvertrauen sozusagen "kaltgerührt" werden - dabei wird die Masse nach und nach homogen wenn auch nicht mehr so glänzend wie zuvor. Die glatte Seife dann wie gewohnt einformen.

Weisser, pulvriger Belag auf der Seife

Auf der fertigen Seife bildet sich ein dünner, weißer Belag – sogenannte "Sodaasche". Das ist hauptsächlich ein optisches Problem, das durch Abdecken der rohen Seife mit aufgeschnittenen Gefrierbeuteln (INNENSEITE kommt auf die Seife sofern man keinen beschrifteten Seifenblock möchte !!) oder sonstiger Plastikfoiie (Klarsichtfolie ist auch gut dafür geeignet) bzw. der Zugabe von Bienenwachs (1-3 %) vermieden werden kann. Passiert es doch einmal, kann die Schicht abgewaschen bzw. mit einem Sparschäler weggesschnitten werden.

Es empfiehlt sich jedoch, so ein Seifenstück kurz anzufeuchten und mit einem PH-Teststreifen auf ev. auskristallisierten Laugenstein zu testen. Sorgfalt ist die oberste Pflicht des Seifensieders !!

Normalerweise reicht es, die Seife bis zum Abkühlen mit der Klarsicht- bzw. Plastikfolie bedeckt zu halten um diese Bildung des weißen Belags zu vermeiden. Ausnahme: Einzelseifen, die nicht in die Gelplhase gekommen sind - hier kann sich die weiße, pulvrige Schicht auch noch im Verlauf der ersten Woche (!) bilden, also in diesem Fall nicht ungeduldig werden und die Plastikfolie lieber länger drauflassen !

Weiße Punkte IN der Seife

Vorsicht ! Dabei könnte es sich um nicht gelöste Sodium Hydroxid Kristalle handeln. Wenn sich der Laugenstein im Wasser nicht vollständig gelöst hat (z. B. ein zu großer Teil der Flüssigkeit war gefroren, es wurde nicht genug gerührt usw. ) wird er es auch nachher in der Seife nicht mehr tun. Zwei oder drei weiße Kristalle rauspicken, anfeuchten, testen (VORSICHTIG mit der Zungenspitze,  Lauge brennt) ... ist es NaOH, muß die Seife leider weggeworfen werden.

ABER es kann sich auch einfach um kleine, versehentlich mit dem Stabmixer hineingerührte Luftbläschen handeln bzw. um Luftbläschen mit  Einschlüssen von Sodaasche - in diesem Fall würde ich es nicht mal als rein kosmetisches Problem sondern lieber als Eigenheit dieses speziellen Seifenblocks bezeichnen - das ist kein Grund zur Sorge (in diesem Fall schmeckt die Kostprobe nach Seife und brennt nicht auf der Zunge ... ). Meiner Erfahrung nach ist das die wahrscheinlichere Variante.

"It's not what you look at that matters, it's what you see..."   -- Henry David Thoreau

Ausgeprägt unregelmäßige Textur der Seife

Wurde die Seife z.B. nicht genügend isoliert und ist nur teilweise in die Gelphase gekommen, dann können die Ecken/Ränder heller, weicher und bröckeliger  usw. erscheinen - das gibt sich meiner Erfahrung nach aber im Laufe der Nachreif/Trocknungsperiode, die bei so einer Seife eben extra großzügig bemessen werden sollte (6 Wochen Minimum). Ist die Seife jedoch abwechselnd bröckelig / porös und weich/fettig (und tritt vielleicht auch noch Flüssigkeit aus !) so deutet das darauf hin, dass nicht genug gerührt worden ist bzw. die Verseifung aus irgend einem anderen (mitunter wahrscheinlich unerforschlichem) Grund nicht gleichmäßig vonstatten gegangen ist. In so einem Fall  soll die Seife klein geraspelt & nochmals eingeschmolzen werden, eventuell zusammen mit ein wenig Flüssigkeit. Ärgerlich finde ich so etwas hauptsächlich bei Seifen mit irgendeinem Farb-Spezialeffekt ( marmorierten Seifen) da ich letztendlich im Fall des Falles zwar eine recht milde, feine dafür aber stets einfärbige Seife erhalte .... in letzter Zeit bin ich dazu übergegangen, nach dem Einschmelzen *ein paar* Seifenwürfelchen (an denen hier ja kein Mangel herrscht) in einer kontrastierenden Farbe unterzuheben - recht hübsch.

Naturseife steckt in der Form fest

In so einem Fall hilft meistens die Kühltruhe: Seife ordentlich durchgefrieren lassen und dann ein wenig antauen lassen, wenn alles nach Plan läuft bildet sich zwischen Form und Seife ein wenig Tauwasser und die Seife flutscht nur so heraus. Tut sie das nicht, drehe ich die Form um und lasse sie ein paar Mal auf einer stabilen Unterlage aufknallen. 

Die dabei ausgestoßenen Worte mögen zwar Beschwörungscharakter haben oder auch auf unterschwellige Aggressionen meinerseits hinweisen, doch einen direkten Bezug zu Erfolg oder Mißerfolg der Bemühungen konnte ich bisher noch nicht feststellen. Viel eher hilft es schon, die Formen, die nicht mit Plastikfolie ausgelegt werden können, stets gut einzufetten - z.B. mit einer Olivenöl-Bienenwachsmischung.

NaOH Kristalle in der fertigen Seife

Definitiv der schlimmstmögliche Defekt - eigentlich sollte es gar nicht soweit kommen. Ursache: bei der Laugenherstellung wurde entweder nicht genug gerührt oder zu wenig Flüssigkeit verwendet sodaß sich das NaOH nicht vollständig auflösen konnte. Achtung, auch in gefrorener Milch löst sich NaOH schlecht/langsam, bitte sorgfältig arbeiten.  Eigentlich sollten etwaige ungelöste Laugenkristalle am Boden des Gefäßes zu spüren sein (mit dem RÜHRLÖFFEL). Doch wenn euch aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen der Seifenteufel in die Suppe - äh, Lauge gespuckt hat und ihr beim Aufschneiden in der fertigen Seife kleine (winzigkleine) Kristalle entdeckt ist die Seife nicht mehr als Toiletteseife zu verwenden; was bleibt, ist die Herstellung von Putzseife. Also: alles kleinraspeln - Handschuhe sind in diesem Fall eine Selbstverständlichkeit - zusammen mit viel Wasser gut durchkochen, aussalzen. Und dann bitte sorgfältige Ursachenforschung betreiben damit es nicht mehr soweit kommt.. viel Glück.

Seife riecht schlecht

Das kann mehrere Gründe haben - Kaffeeseifen und Milchseifen sind dafür bekannt, dass sie in den ersten Tagen einen alles andere als netten Geruch verströmen. Hier hilft nur Geduld - der Geruch wird sich verflüchtigen und im Laufe der nächsten Tage (Wochen) kommt - hoffentlich - der ursprünglich geplante Duft durch. Luftige Lagerung unterstützt diesen Vorgang. Anders sieht die Sache aus, wenn Seife nach ein paar Wochen (oder Monaten) zu "müffeln" beginnt - dann wird sie - leider, leider -  ranzig. Eigentlich passiert das nur recht selten - zum Beispiel, wenn eines der verwendeten Öle nicht mehr frisch war (wer sagt, dass im Supermarkt nur 100%ig frisches Öl in den Regalen steht ..) oder - was leider auch vorkommt - die Seife aufgrund eines verwendeten Duft- oder Farbstoffes "umkippt" - meistens geht das auch noch mit unattraktiven Verfärbungen einher. Wer sehen will, ob der Duftstoff dafür verantwortlich ist schneidet die Seife auf - denn sowas zieht sich normalerweise durch die ganze Seife. In diesem Fall ist das Aussalzen das Mittel der Wahl - Putzseife ist praktisch, leicht herzustellen, vielseitig verwendbar und unbegrenzt haltbar. :-)

The measure of success is not whether you have a tough problem to deal with,
 but whether it's the same problem you had last year.    -- John Foster Dulles

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zuletzt geändert: Sonntag, 23. November 2014

"Progress is impossible without change, and those who cannot change their minds cannot change anything." -- G. B. Shaw